Für Ihr Lächeln

 

Aus den verschiedenen Referaten:

 

Dr. B. Quantius: Was sind Implantate ?

A. Gütges, M.Sc.: Wie sieht ein Implantat aus? (Video in Flash)

Dr. U. Hegner: Kiefergelenk und Funktionsbehandlung

Dr. G. Wolik und K. Lennartz: Kinder, die besonderen Patienten

Was sind Implantate?

Seit mehr als 35 Jahren kommen Zahnimplantate zum Einsatz, wenn es darum geht, fehlende Zähne zu ersetzen oder einer Prothese wieder die nötige Stabilität zu verleihen.

 

Als Implantat bezeichnet man in der Zahnheilkunde eine künstliche Zahnwurzel, die zur Befestigung von Kronen, Brücken oder Prothesen dient. Sie wird in einem zahnlosen Kieferbereich eingepflanzt. Ihr Grundgerüst - also die künstliche Zahnwurzel – ähnelt in der Regel der Form einer Schraube oder eines Zylinders. Sie wird dauerhaft im Kieferknochen verankert.

Reines Titan als Metall mit besonders strukturierter Oberfläche wird als Werkstoff für Implantate eingesetzt. Titan ist mechanisch stark belastbar und ruft keinerlei Allergien oder Abstoßungsreaktionen hervor.

 

 

 

Welche Vorteile bieten mir Zahn-Implantate?

 

- Implantate verhindern den gefürchteten Knochenschwund in zahnlosen Kieferabschnitten. Sie übertragen die Kaukräfte auf den umgebenden Knochen und stimulieren damit dessen natürlichen Stoffwechsel.


- Beim Überbrücken einer Lücke muß der Zahnarzt nicht mehr die gesunden Nachbarzähne beschleifen, um an ihnen den Zahnersatz zu verankern. Er ersetzt nur den Zahn, der wirklich fehlt.


- Entzündungen durch Druckstellen und Beschädigungen gesunder Zähne durch Klammern, wie dies bei Prothesen häufig der Fall ist, werden minimiert.
- Festsitzender implantatgetragener Zahnersatz verursacht weder Geschmacksirritationen noch Mundtrockenheit, verrutscht nicht und fällt nicht heraus.


- Eine Implantation ist weitgehend schmerzfrei, denn sie wird entweder in lokaler Betäubung oder auf Wunsch in Vollnarkose durchgeführt.

Wann sind Implantate sinnvoll?

 

Implantate sind die anspruchsvolle Lösung für jede der folgenden Ausgangssituationen:

- Fehlen ein einzelner Zahnes oder mehrere Zähne in einer Zahnreihe, kann sie der Zahnarzt durch Implantat-getragene Kunstzähne ersetzen. Das Beschleifen der Nachbarzähne für Brücken oder die Eingliederung von herausnehmbaren Teilprothesen sind dann nicht erforderlich.

- Wenn mehrere Backenzähne am Ende der Zahnreihe fehlen, bieten Implantate eine Alternative zur herausnehmbaren Teilprothese: An den künstlichen Wurzeln verankert der Zahnarzt festsitzenden Zahnersatz ohne lästige Unterzungenbügel oder Gaumenplatten

- Auch bei völlig zahnlosem Kiefer lassen sich Prothesen auf Implantaten sicher befestigen. Oberkiefer-Prothesen kommen dadurch- anders als herkömmlicher Zahnersatz- ohne Gaumenabdeckung aus, weshalb sie das Temperatur- und Geschmacksempfinden nicht mehr beeinträchtigen.

Dr. B. Quantius

 

 

 

Wie sieht ein Implantat aus? (Video in Flash)


 

ZA A. Gütges

 

 

Kiefergelenkbehandlung und Funktionstherapie

 

Störungen im funktionellen Zusammenspiel von Zähnen, Kiefergelenk und Kaumuskeln können unterschiedliche Folgen haben:

Kopfschmerzen, Bewegungseinschränkungen des Unterkiefers, Gelenkgeräusche, Beschwerden der Kau- und Nackenmuskulatur usw. .

 

 

 

Häufige Ursachen sind Störungen beim Zusammenbeißen der Zähne, Fehlfunktionen der Kaumuskulatur und nicht zuletzt Stress:  Wir beißen unsere Zähne zusammen, wenn wir im Stress sind und das Tagesgeschehen psychisch verarbeiten.

Es gibt zahlreiche Untersuchungstechniken, Diagnose- und Therapiemöglichkeiten : Hierzu zählen insbesondere:

- Klinische Funktionsanalyse

- Instrumentelle Funktionsanalyse

- Bildgebende Verfahren bis hin zum CT und Kernspin-Tomogramm

- Funktionstherapie mit Bissführungsschienen, Einschleiftherapie, restaurative Maßnahmen, Physiotherapie in Zusammenarbeit mit Krankengymnasten, ganzheitliche Betrachtung der Körperstatik etc, Akupunktur u. v. m.

- Vermeidung und Prophylaxe von Fehlfunktionen

Insbesondere bei der klinischen und instrumentellen Funktionsanalyse stehen heute erprobte und zielgerichtete Diagnose-Verfahren zur Verfügung,.um auch in komplexen Krankheitsfällen eine systematische Therapie zu ermöglichen.

 

 

 

Ziel der Behandlung wird es immer sein, ein möglichst hohes Maß an Beschwerdefreiheit und Wohlgefühl im Kauorgan und den beteiligten Geweben zu erreichen.

Dr. U. Hegner

Die zugehörigen Fachgesellschaften:

                              

 

 

Kinder: Die besonderen Patienten

 

Kinder und Jugendliche, besonders  aber  unsere Kleinkinder sind keine kleinen Erwachsenen.

Sie bedürfen sehr viel Zuwendung und noch viel mehr Zeit um sie altersgerecht zu betreuen, damit sie dann als Erwachsene möglichst wenig „Zahnprobleme“ haben.

Eine erfolgreiche Kinderbehandlung baut Ihren Erfolg auf mehreren Säulen auf.


- Psychologisches Verständnis für Kinder verbunden mit der Liebe Kinder gerne und mit viel Zeit zu behandeln.
Ein Großteil der Zeit wird benötigt, um das Vertrauen aufzubauen, das erforderlich ist, um eine Behandlung überhaupt erst durchführen zu können.


- Die reine Untersuchungszeit oder Zahnbehandlungszeit darf dagegen nur wenige Minuten betragen, um das Kind nicht zu überfordern.
Schwierige oder größere Behandlungen werden, je nach Entwicklungsstand des Kindes in mehrere Schritte aufgeteilt.

- Ein systematisches Prophylaxekonzept, das heißt die Vermeidung folgenschwerer Zahnschäden durch individuelle, speziell auf das einzelne Kind durchzuführende Behandlungsmaßnahmen.
Dazu gehört unter anderem das richtige, altersgerechte Erlernen der Mundhygiene. Das Versiegeln (schützen) auch der Milchzähne und bleibender Zähne.


- Oberstes Ziel ist es heutzutage aber erst gar keine Zahnerkrankung aufkommen zu lassen und die Milchzähne bis zum natürlichen Zahnwechsel gesund zu erhalten.

Untersuchungen zeigen, dass Kinder mit mehreren Löchern in den Milchzähnen auch im bleibenden Gebiss deutlich gefährdeter sind, Löcher zu entwickeln, selbst wenn die Milchzähne perfekt repariert wurden.

Das liegt daran, dass Karies eine Infektionskrankheit ist, die man letztlich vielleicht nicht vermeiden kann, aber je später die Besiedelung der Mundhöhle mit den Karieserregern erfolgt, umso besser.

Der Gesetzgeber unterstützt Prophylaxemaßnahmen bei Kinder und Jugendlichen in der Regel von 6-18 Jahren. Diese Maßnahmen können den individuellen Besonderheiten der jungen Patienten aber nicht immer gerecht werden und müssen daher im Einzelfall angepasst werden.


Hierzu gehört neben der Ernährungslenkung die Versiegelung und/oder die Fluoridierung der Milchzähne.


Die Versiegelung ist als schmerzfreie Therapie auch psychologisch ein sehr guter Einstieg in die Zahnbehandlung.

Ernährungslenkung spielt neben der Zahnpflege ebenfalls eine große Rolle. Vielleicht wissen Sie schon, dass in einer Flasche Cola 40 Stücke Zucker enthalten sind und dass Ketschup auch sehr viel Zucker enthält?

Wissen Sie aber auch, dass Cola Light genau so zahnschädigend ist, obwohl es gar keinen Zucker enthält. Und Zucker beschleunigt die Karies Entstehung.
Somit nimmt die Ernährungsberatung eine zentrale Schlüsselfigur in der Zahngesundheit ein.

Erkennen und beurteilen von Habits (Angewohnheiten). Die Folgen von Daumen Nuckeln, Schnuller und Tücher, die gerne von Kleinkindern in den Mund genommen werden können Fehlstellungen bewirken.

Beginnende Fehlstellungen des Kiefers und der Zähne werden erkannt und zur Behandlung gegebenenfalls an den Facharzt für Kieferorthopädie. weitergeleitet.

Reparatur und Wiederherstellung erkrankter Zähne sind manchmal  notwendig. Dies immer mit dem Ziel Zähne möglichst lange zu erhalten. Die moderne Zahnheilkunde arbeitet heute mit verträglichen Werkstoffen in der Füllungstherapie.

Materialien die biostabil sind und auch im Kindermund fast unsichtbar sind. Zähne können manchmal sogar durch Wurzelbehandlungen oder Kinderkronen in besonderen Fällen sogar durch Kinderprothesen ersetzt werden.


Dieser Aufwand ist gerechtfertigt. Kinderzähne haben die gleichen Aufgaben wie Erwachsenenzähne. Beispielsweise erleichtern gesunde Zähne die Sprachentwicklung. Gesunde Zähne im Mund bedeuten weniger Verdauungsprobleme. Und nicht zuletzt sehen Kinder mit gesunden Zähnen besser aus.


Es ist schon ein schönes Gefühl seine Kinder mit einem Lachen und gesunden Zähnen groß werden zu sehen.

Dr. Günter Wolik und Klaus Lennartz

 

 

 

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